Identität als Netzwerk: Habitus, Sozialstruktur und by Heinrich Wilhelm Schäfer PDF

By Heinrich Wilhelm Schäfer

ISBN-10: 3658103426

ISBN-13: 9783658103422

ISBN-10: 3658103434

ISBN-13: 9783658103439

Identität kann nach Heinrich Wilhelm Schäfer als Netzwerk von Dispositionen des Wahrnehmens, Urteilens und Handelns begriffen werden. So lassen sich kollektive Akteure wie religiöse, ethnische oder politische Bewegungen in ihren sozialen Entstehungs- und Operationskontexten neuartig beschreiben. Bourdieus Soziologie weiterführend, kann das Zusammenspiel von kognitiven, affektiven und leiblichen Dispositionen mit den Dynamiken gesellschaftlicher Differenz und Konfliktivität als menschliche Praxis erfasst werden. Akteure kommen somit über subjektive Einstellungen und gesellschaftliche Positionierung, Reproduktivität und Kreativität des Handelns, Übereinstimmungen und Differenzen in den Blick. Kollektive Mobilisierung individueller Identitäten wird ebenso plausibel wie der Zusammenhang zwischen dispositionaler Orientierung und strategischem Kalkül. Schäfer entwickelt aus der empirischen Untersuchung religiöser Bewegungen in einem Counter-Insurgency-Krieg eine methodisch operationalisierte Theorie der Identität, die unmittelbar anschlussfähig ist an die bei Springer erschienene praxeologische Epistemologie und Methodologie der HabitusAnalysis.

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1 Leib gewordene Gesellschaft . . . . 2 Leib und Affekt . . . . . . . . 3 Kognition, Bewusstsein und Reflexion . 4 Grundelemente der Identitätskonstruktion 433 . . 434 434 437 439 . . . . 442 450 450 451 470 498 499 514 . . . . . . . . . 519 519 520 523 . . . 528 537 538 542 561 588 . . . . . . . . . . . . . . . 4 XXXIII Individuelle und kollektive Identität . . . . . 1 Individuum versus Gesellschaft . . . . 2 Habitus versus Individuum . . .

20 Eine ähnliche Beobachtung bildet ja auch den Hintergrund für Samuel Huntingtons These vom „clash of cultures“ (Huntington 1993, 1996, und zur Kritik vgl. Senghaas 1998). Auch im Zusammenhang der europäischen Moderne wird über Identitäten diskutiert; vgl. etwa Hettlage/Deger/Wagner 2000; Tibi 2000, oder in historischer Perspektive auf neuzeitliche Identitätsbildung und Nationalstaat Giesen 1991. E. vom reflektierten und gehaltvollen Gebrauch des Begriffs ab. 21 Religiöse Identitäten können freilich auch durch Globalisierungsgewinner manipuliert werden, um den Anspruch auf Ressourcen und politische Sonderstellung öffentlichkeitswirksam zu dramatisieren – etwa im Falle von „God’s own country“.

1 Interkulturelle Relationen . . . . . . . . 2 Rationale Strategien . . . . . . . . . 3 Globalisierung . . . . . . . . . . . 4 Individuelle Identitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 655 655 658 661 663 665 . . . . . . 669 669 675 680 684 Technika 687 Tabellenverzeichnis 691 Abbildungsverzeichnis 691 Literatur 693 Einleitung Einleitung 3 Der Begriff der Identität hat in den Sozialwissenschaften seit George Herbert Mead eine recht lange Karriere.

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by Ronald
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